Wie viele BHs braucht die Frau ?


Wenn zu Jahresbeginn endlich die Schubladen gelüftet und aufgeräumt sind und Platz bieten für neue, gut angepasste Unterwäsche – wie fülle ich die nun gähnende Leere am besten? Wie vermeide ich Fehler – vor allem, wenn ich viellleicht nur über ein beschränktes Budget verfüge?

Gut erinnere ich, wie es war, als ich damals von meiner alten Größe – (natürlich 75B aus dem Kaufhaus) in die neue 70F gesprungen bin. Plötzlich eröffnete sich eine neue Welt: Marken, von denen ich früher nie gehört hatte, andere Farben, ungewöhnliche Schnitte. Ich wollte am liebsten alle haben! Alles, was irgendwie bunt oder verziert oder einfach schräger war als die jahrelang von mir getragenen Schwarzen und Weißen, schloss ich umgehend ins Herz und wünschte es auf meinen Busen. Also – sehr emotional eingekauft, wie bei Schuhen! Leider!!!

Dies erwies sich schnell als falsche und teure Strategie, weil ich sehr bald feststellen musste, dass mir das Elementare fehlte.

Nach einigen Fehlinvestitionen in dieser Zeit möchte ich euch vor ähnlichen Fehlern bewahren. Für den BH-Kauf sollte man sich Zeit lassen, in Stimmung sein und in Ruhe anprobieren und testen. Keineswegs „mal eben“ mitnehmen.

Stattdessen solltet ihr die Regeln einer gut sortierten Garderobe einhalten. Eine gut strukturierte Unterwäscheschublade folgt ähnlichen Prinzipien wie ein sinnvoll gefüllter Kleiderschrank. Was bedeuet das nun genau?

Wir brauchen vor allem gute, verlässliche Basis-BHs, die sich für viele Anlässe eignen.

Das „kleine Schwarze“ in der Unterwäsche ist ein guter dunkler T-Shirt BH, ein absolutes Must-Have in jeder Schublade. Idealerweise zeichnet er sich nicht unter enger Kleidung ab und erfüllt folgendes Kriterium: Anziehen, sich gut fühlen und für den Rest des Tages vergessen.

Sollte Schwarz irgendwann mal langweilig werden (zugegeben, Schwarz ist eine tolle Farbe, aber manchmal möchte man doch Abwechslung haben) kann auch Dunkelblau, Dunkelgrün, Weinrot oder Violett gewählt werden. Gut unter dunklen Sachen machen sich übrigens ebenfalls Ombré oder Mocca-Töne. Probiert mal aus, welche Farbe zu euch und eurem Temperament passt.

Die Modelle, die ich gleich empfehle, haben sich bei vielen Kundinnen hervorragend bewährt. Am wichtigsten ist natürlich immer, dass ihr selbst den BH mögt und mit dem Kauf keine Kompromisse eingeht.

Für kleinere Oberweiten empfehlen wir einen ganz glatten unverzierten b.classic von der Firma b.tempt’d (eine Marke der Wacoal-Eveden Gruppe). Über das Modell b.classic könnt ihr euch hier einen Film ansehen.

Größere Oberweiten (Körbchen D bis GG) finden oft zu dem Modell Rebecca von Fantasie, gemacht aus einem hochqualitativen Spacer und damit ideal als T-Shirt BH. Wir haben dieses Modell hier vorgestellt.

Liebhaberinnen von eleganten Plunges greifen gerne zum Modell Ardour von Panache, der seit letztem Jahr in Schwarz lieferbar ist (mitunter auch in weiteren Farben). 

Praktisch in jeder Größe hat sich bei uns der S (Schnitt S wie Super) Szykus von Ewa Michalak bewährt. Wie dieses Modell aussieht, könnt ihr hier sehen.

Den zweiten Basic-BH würde ich in einem Hautton wählen, von denen es mittlerweile sehr viele Schattierungen gibt. Beige oder hautfarben mag sich zunächst langweilig anhören. Ist es aber gar nicht, wenn wir dem BH eine Chance geben. Die Palette reicht von hellen Elfenbeinfarben über Gold, Karamell und Café bis zu dunklen Ombré- und Mocca-Tönen.

Mit diesen beiden BHs kommen wir schon sehr weit. Die oben genannten Modelle sind übrigens auch in hellen Farben erhältlich.

Alle sportlich Aktiven brauchen unbedingt einen guten Sport-BH. Ob du läufst, Zumba tanzst oder gar Trampolin springst: Du kennst das Gefühl, wenn die Brüste zwar mithüpfen, aber höllisch weh tun.

Ohne euch Angst machen zu wollen: Wenn – was zum Glück selten vorkommt – die sogenanten Cooper-Ligamente reißen, wachsen sie nie mehr richtig zusammen und die Folge ist eine zunehmend hängende Brust.

Kurzum: Der Sport-BH ist eine Pflichtposition in der Schublade.

Wenn wir dann noch unsere Palette abrunden möchten, empfiehlt sich für den Sommer oder zu ärmellosen Kleidern ein so genannter Strapless – ein BH ohne Träger.

Hier zeigen wir, welche Modelle unsere Kundinnen gut finden.

Auf dieser Basis können wir aufbauen und Stück für Stück unsere Sammlung erweitern.

Braucht ihr dabei professionelle Beratung? Wir helfen gerne!

Die Basics in der Schublade

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